
Die Zusammenarbeit des Klassenlehrers/-betreuers mit den Eltern ist ein wichtiger Faktor in der pädagogischen Arbeit. Die häufigsten Begegnungen haben Eltern und Lehrer beim Elternabend.
Der erste Elternabend, der so genannte Kennenlernelternabend, findet vor der Einschulung der Kinder ins erste Schuljahr statt. Die folgenden Treffen werden mindestens in vierteljährlichen Abständen einberufen, um mit den Eltern pädagogisch zusammenzuarbeiten und das regelmäßige Miteinander zu pflegen.
Jeweils zu Beginn des Schuljahres, beim ersten Elternabend, bekommen die Eltern einen Epochenplan für den Hauptunterricht vorgelegt und erläutert. Außerdem müssen die Elternvertreter und die Basarvertreter gewählt werden.
Häufig bestehen die Elternabende aus einem theoretischen Teil, in dem Aspekte der Waldorfpädagogik besprochen werden.
Weiterhin widmet der Klassenlehrer/-betreuer Fachlehrern einmal im Schuljahr einen Teil des Elternabends, die dann die Ziele und Anforderungen ihrer vorstellen können.
Im zweiten Teil des Elternabends werden die aktuell anstehenden organisatorischen Probleme und Fragen besprochen. Hier haben die Eltern Mitwirkungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten.
So ist z.B. in den unteren Klassen während des Handarbeitsunterrichts oder in der dritten Klasse in der Hausbau- und Handwerkerepoche Elternhilfe erwünscht.
Eltern können auch in die Reisevorbereitungen und Durchführungen für Klassenfahrten mit einbezogen werden. Auch unterstützen sie die Lehrer hilfreich, wenn für Klassenspiele Kostüme genäht, oder Kulissen gebaut werden müssen.
Weiterhin organisieren die Eltern Feste, Basare und gemeinsame Arbeitstage.
Jeder Elternabend wird sich also nach anstehenden Themen und Alter der Kinder
bestimmen.