
Die Basis der schulischen Arbeit der Freien Waldorfschule Neuenrade sind die Grundlagen der Menschenkunde nach der Pädagogik Rudolf Steiners und ist genehmigt und beaufsichtigt durch die Bezirksregierung Arnsberg. Die Freie Waldorfschule Neuenrade hat sich auf dieser Basis der ganzheitlichen Förderung von Kindern verpflichtet.
Die Freie Waldorfschule Werdohl (heute Freie Waldorfschule Neuenrade) erwarb im Frühjahr 2002 das ehemalige Erholungsheim der Firma Krupp von der Stadt Neuenrade, die das Anwesen über einen Zeitraum von 10 Jahren zur Unterbringung von Asylbewerbern und Flüchtlingen genutzt hat.
Nach umfangreichen Planungen, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen wurden zum Schuljahresbeginn 2002/2003 das Hauptgebäude (vorübergehend) und das Unterstufengebäude G1 bezogen. Die Verwendung von natürlichen Baustoffen und die harmonische Farbgestaltung vermitteln den Eindruck von Wärme und Behaglichkeit. Des weiteren wurden ein großzügiger Schulhof, ein Wendeplatz und Parkplätze angelegt.
Im September 2002 wurde die Schule der Öffentlichkeit im Rahmen eines Einweihungsfestes vorgestellt. Im Herbst 2002 begannen die Planungen zur Errichtung eines Fachraumgebäudes. Das bestehende Gebäude G2 war bereits im Sommer abgerissen worden. Im späten Frühjahr 2003 wurde mit der Neubaumaßnahme begonnen. Der großzügige lichtdurchflutete Neubau wurde zu Jahresbeginn 2004 bezogen. Auf einer Nutzfläche von ca. 900 qm beherbergt der Schulneubau einen modernen naturwissenschaftlichen Fachbereich, einen Fachraum für Musik, Kunstraum sowie 2 Klassenräume.
Da vielfach von den Eltern der Klassen 1-4 der Wunsch nach einer Ganztagsbetreuung geäußert wurde, begannen die Planungen zum Aufbau einer Ganztagsschule im Primarbereich. Nachdem von der Bezirksregierung Arnsberg die Zuwendung für Investitionen und Ausstattung in Offenen Ganztagsschulen im Primarbereich zugesagt wurde, begann im Frühjahr 2006 die Baumaßnahme für einen ebenfalls lichtdurchfluteten Neubau mit einer Gesamtfläche von 190 qm. Das Gebäude der Offenen Ganztagsgrundschule besteht neben zwei großzügigen Räumen – von denen einer im Vormittagsbereich als Klassenraum der Klasse 1 genutzt wird -, einer Küche und einem Ruheraum.
Als weiterer Neubau ist das Gebäude G3 als Klassenraumgebäude zu erwähnen, welches im Frühjahr 2008 bezogen wurde. Die Fachbereiche Informatik und Handarbeit sowie die Verwaltung sind hier beheimatet. Mit der Errichtung des Gebäudes G3 ist die Unterbringung aller Klassen im Ausbaustadium gewährleistet.
Die Freie Waldorfschule Neuenrade verfügt über keine eigene Sporthalle. Genutzt werden insoweit die Sporthallen der Stadt Neuenrade und das Schwimmbad. Alle Sportstätten sind in wenigen Minuten mit eigens für die Freie Waldorfschule Neuenrade fahrenden Bussen des Öffentlichen Personennahverkehrs zu erreichen.